Verfüllung des Schwarzkopftunnels gestartet

Die Deutsche Bahn hat am 9. November 2017 damit begonnen, den rund 160 Jahre alten Schwarzkopftunnel zu verfüllen. Hierfür wird Gesteinsmaterial verwendet, das beim Bau des Falkenbergtunnels angefallen war. Zuvor wurde bereits das Ostportal in Heigenbrücken mit einer Stahlbetonwand geschlossen, das in seiner Ansicht aber dauerhaft erhalten bleibt.

Tunnel voraussichtlich bis März 2018 vollständig verfüllt

Um die 926 Meter lange Tunnelröhre zu verfüllen, werden rund 34.000 m³ (ca. 60.000 t) Buntsandstein mit LKWs in den Tunnel gefahren. Die benötigte Menge Buntsandstein entspricht dabei etwa 6.500 LKW-Fahrten. Zunächst fahren die LKWs das Material in den Tunnel. Eine Kettenraupe schiebt das Füllmaterial dann an die entsprechende Stelle bis einen Meter unter die Tunnelfirste. Mit einer so genannten Schaffußwalze wird das eingebrachte Material anschließend verdichtet. Diese Abfolge aus Anliefern, Aufschieben und Verdichten des Materials wird so lange wiederholt, bis die Tunnelröhre vollständig verfüllt ist. Aktuell ist bereits rund ein Drittel der Tunnelröhre verfüllt.

Das Westportal in Laufach wird abschließend ebenfalls mit einer Stahlbetonwand geschlossen.

Wasserleitung von Laufach nach Heigenbrücken verlegt

Vor Beginn der Verfüllung wurde jedoch noch eine Wasserleitung durch den Tunnel verlegt. Zur besseren Wasserversorgung der Gemeinde Heigenbrücken verlegte der Zweckverband zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden, ZWA, mit Zustimmung der Deutschen Bahn eine 200er-Leitung – also eine Leitung mit 200 mm Durchmesser – von Laufach nach Heigenbrücken.

 

Bildergalerie: Impressionen der Verfüllarbeiten

Fotos: DB Netz AG, Daniel Schadek

Das Westportal des Schwarzkopftunnels
Das Westportal des Schwarzkopftunnels

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Bildergalerie: Baustellenimpressionen

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Signalanlieferung zwischen Goldbach und Wiesthal (August 2016)
Signalanlieferung zwischen Goldbach und Wiesthal (August 2016)

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